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LLM-gestützte Arztbriefschreibung: Die Datenbasis macht den Unterschied

By Dezember 10, 2025No Comments

KI-gestützte Arztbriefschreibung mithilfe von Large Language Models (LLMs) kann den klinischen Alltag erleichtern. Doch leistungsfähige Modelle allein reichen dafür nicht aus. Entscheidend ist, dass eine hochwertige, vollständige Datenbasis vorliegt. LLMs müssen auf alle für den Arztbrief relevanten Informationen strukturiert zugreifen können. Gleichzeitig müssen Mediziner:innen verwalten können, wie diese Daten in den KI-Arztbrief einfließen, denn: Arztbrief ist nicht gleich Arztbrief, sondern je nach Fachabteilung unterschiedlich.  

Interoperable, vollständige Daten: Die Grundlage für LLMs in der Klinik 

Ein LLM kann nur dann korrekte Arztbriefe oder Epikrisen erzeugen, wenn es auf alle relevanten Patientendaten und Dokumente zugreifen kann. Befunde, Anamnesen, OP-Berichte oder Verläufe müssen vollständig vorliegen und interoperabel zusammengeführt werden. Dafür braucht es in der Regel ein zusätzliches Clinical Data Repository (CDR) mit verschiedenen Schnittstellen, das Daten aus KIS und Subsystemen bereitstellt. 

MAIA Doc, Tiplus Lösung für KI-gestützte Arztbriefschreibung, bringt die Datenbasis bereits vollständig mit: Umfassende Schnittstellen liefern alle relevanten Informationen, sodass kein zusätzliches CDR erforderlich ist. In der integrierten Tiplu Patientenakte („Tiplu-EPA“), die die Grundlage jeder Tiplu-Lösung bildet, werden die Versorgungsdaten strukturiert und standardisiert zur Verfügung gestellt.  Auch die in MAIA Doc genutzten LLMs greifen auf die Tiplu-EPA zu, um automatisch Epikrisen und Arztbriefe zu erstellen. Die genaue Datengrundlage der Ergebnisse bleibt stets transparent: Quelldokumente sind sichtbar und direkt mit der Tiplu-EPA verlinkt. Diese ist außerdem vollständig einsehbar und lässt sich kontextbezogen durchsuchen. 

Bei Bedarf ist MAIA Doc auch mit einem zusätzlichen CDR, wie z. B. TipluDB, nutzbar.

Verschiedene Abteilungen, verschiedene Anforderungen  

Tools zur KI-Arztbriefschreibung unterstützen aber erst dann sinnvoll, wenn Mediziner:innen sie an eigene Bedürfnisse anpassen können. Denn: Jede medizinische Fachabteilung hat eigene Anforderungen an Inhalt, Struktur und Detailtiefe der Arztbriefe. MAIA Doc verbindet daher die Datenbasis der Tiplu-EPA mit flexiblen Konfigurationsmöglichkeiten für Inputdaten, Struktur und Prompt-Verwaltung. 

Fazit: Präzise Arztbriefe durch die richtige Kombination 

Damit automatisierte KI-Arztbriefschreibung in der Praxis ankommt, sind zwei Faktoren unabdingbar: eine vollständige, strukturierte und transparente Datenbasis sowie die Möglichkeit, diese Daten flexibel und fachabteilungsspezifisch zu nutzen. MAIA Doc vereint beides und schafft damit eine KI-gestützte Arztbriefschreibung, die klinische Realität, Qualität und Anforderungen verschiedener Fachbereiche gleichermaßen berücksichtigt. 

Sie möchten mehr zu MAIA Docs Konfigurationsmöglichkeiten erfahren? Vereinbaren Sie gern einen unverbindlichen Präsentationstermin mit uns. Wir freuen uns auf den Austausch.

Ihr Ansprechpartner:
Lars Drüke-Thiele
Senior Innovation Sales Manager DACH
Tel: +49 156 79 684 698
E-Mail: l.drueke-thiele@tiplu.de