Keine Angst vor dem BStabG! Mit dem MOMO Kodieragenten und dem MOMO MBEG-Assistenten können Sie Ihr Krankenhaus optimal auf die neuen Anforderungen des Beitragsstabilisierungsgesetz vorbereiten und nicht nur anstehenden MD-Prüfungen von vornherein deutlich gelassener begegnen. Die beiden neuen MOMO-Lösungen verbessern und beschleunigen den gesamten Prozess der Kodierung und Fallverteidigung.
Ab 2027 greift das Beitragsstabilisierungsgesetz. Kassen und Medizinischer Dienst erhalten deutlich höhere Prüfquoten. Die Konsequenz: Bisher lagen 4 von 10 Kliniken bei einer minimalen Prüfquote, fast 9 von 10 unterhalb von 10 %. Legt man dieselben Zahlen zugrunde, erhalten kommendes Jahr knapp 7 von 10 Kliniken eine Prüfquote von mindestens 40 %. Auf Kliniken kommen damit enorme Verwaltungsaufwände zu, für die weder Personal noch Budget vorhanden sind – und für die der Arbeitsmarkt nur begrenzt Kandidat:innen hergibt.
Mit den neuen LLM-gestützten MOMO-Lösungen für Kodierung und Fallverteidigung der Tiplu GmbH stellen Sie sich sicher für 2027 auf.
MOMO Kodieragent: Der nächste Schritt zur Automatisierung in der Kodierung
Der MOMO Kodieragent ist die nächste Stufe der Kodierunterstützung bei Tiplu. Das neue MOMO-Modul hat nicht nur einen positiven Einfluss auf den Casemix und hilft, Mehrerlöse zu identifizieren, sondern ermöglicht auch eine deutliche Reduktion des Kodieraufwands: Statt einzelner Kodiervorschläge, die Kodierfachkräfte Punkt für Punkt abarbeiten, liefert der MOMO Kodieragent einen vollständig kodierten Fall, der nur noch geprüft und freigegeben werden muss. Grundlage sind Large Language Models (LLM), die auf Basis der Tiplu-Patientenakte jeden einzelnen Kode bewerten und begründen. Freitextbegründungen plus Verweise in die Patientenakte machen die KI-Entscheidung nachvollziehbar und schnell prüfbar.
Zugrunde liegt Tiplus umfassende Datenbasis: Die Tiplu-Patientenakte bündelt Informationen aus dem KIS sowie aus Expertensystemen wie Intensiv-PDMS, Radiologie und Labor.
In ersten gemeinsamen Tests mit Entwicklungspartnern konnten bereits knapp 80% aller DRG korrekt durch die KI identifiziert werden. Dies ist eine wichtige Grundlage für die Automatisierung der Kodierung, die ab 2027 zur Verfügung stehen wird.
Der MOMO Kodieragent ist ab Oktober erhältlich.
MOMO MBEG-Assistent: Medizinische Begründungen in Sekunden
Mit dem MOMO MBEG-Assistenten erstellen Sie medizinische Begründungen automatisiert direkt in Ihrer bestehenden MOMO-Umgebung. Die integrierte KI analysiert Patientenakten in Sekunden und generiert präzise, strukturierte und formal passende Begründungen mit dem gewünschten Fokus. Das Tool ist bereits in rund 30 Krankenhäusern im Einsatz:
„Der MOMO MBEG-Assistent bringt einen enormen Zeitgewinn bei der Bearbeitung von MBEG-Anfragen sowie bei stationären Begründungen von AOP-Leistungen, da er vollautomatisch eine kompakte, präzise und strukturierte Begründung aus der digitalen Dokumentation erstellt“, berichtet u.a. Achim Wilmar, der das Medizincontrolling des St. Marien-Hospitals Düren leitet und ergänzt: „Dies ist einen Quantensprung für das gesamte MD-Management und lässt sich von jedem Mitarbeiter mit minimalem Einarbeitungsaufwand nutzen. Gerade vor dem Hintergrund der gesetzlichen Änderungen bei den MD-Prüfquoten lassen sich wertvolle Arbeitszeitressourcen so wesentlich effizienter einsetzen.“
Bei der Entwicklung setzte Tiplu frühzeitig auf Impulse aus der Anwenderperspektive: U.a. durch die Entwicklungspartnerschaft mit dem RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt ist eine Lösung entstanden, die sich konsequent an den Anforderungen des Medizincontrollings orientiert. Das Fazit nach den ersten Monaten fällt auch hier durchweg positiv aus: „Der MBEG-Assistent ermöglicht einen schnellen Überblick durch eine strukturierte Zusammenfassung über den jeweiligen Fall“, erklärt Sebastian Nöth, Teamleiter Medizincontrolling in der Abteilung Medizinische Dokumentation und Medizincontrolling. „KI kann sehr effektiv zur Unterstützung eingesetzt werden und liefert bereits erstaunlich gute Ergebnisse.“
Gute KI braucht gute Daten. Tiplu hat beides!
Tiplus Kodierlösung MOMO ist vor genau zehn Jahren auf den Markt gekommen. 2019 wurde erstmals Künstliche Intelligenz in MOMO integriert. Damals war KI-gestützte Kodierung im Krankenhaus ein echtes Novum. Heute ist KI aus der Diskussion um die Zukunft des Gesundheitswesens nicht mehr wegzudenken. Generative KI rückt dabei zunehmend in den Mittelpunkt.
Die neuen MOMO-Lösungen zeigen, was möglich ist, wenn strukturierte Klinikdaten auf generative KI treffen. Denn: Generative KI ist immer nur so gut, wie die zugrundeliegenden Daten es zulassen. Ausschlaggebend ist nicht nur der richtige Prompt, vielmehr kommt es auf die passende Kontextualisierung und die Vollständigkeit der zugrundeliegenden Daten in Breite und Tiefe an. Daten aus unterschiedlichen Systemen müssen strukturiert, verknüpft und in intelligente Prozesse und Tools überführt werden, damit verwertbare Informationen und konkrete Entscheidungsgrundlagen entstehen. Tiplu verfügt daher über Schnittstellen zu allen gängigen KIS und Subsystemen. Mit der umfassenden, interoperablen Tiplu-Patientenakte hat das Unternehmen eine umfassende Struktur geschaffen, die Informationen aus den wichtigsten Datenquellen eines Hauses zusammenführt und nutzbar macht. Sie ist die Basis aller Tiplu-Lösungen.
10 Jahre MOMO – 10 Jahre Innovation in der Krankenhaussteuerung
10 Jahre MOMO zeigen: Innovation ist für Tiplu kein einmaliger Technologiesprung. Sie bedeutet, Lösungen kontinuierlich an neue Anforderungen und Technologien anzupassen und gemeinsam mit Krankenhäusern weiterzuentwickeln. KI war und ist für Tiplu dabei nie ein Schlagwort, sondern gelebte Wirklichkeit im operativen Betrieb. Dieser Anspruch wird auch in Zukunft verfolgt werden.
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