MAIA

Klinische Entscheidungsunterstützung

Clinical Decision Making

Mit MAIA entwickelt die Tiplu GmbH ein klinisches Entscheidungsunterstützungssystem für Ärzt:innen im Krankenhaus. Die Patientenversorgung steht dabei im Mittelpunkt.

In MAIA werden patientenindividuelle Hinweise zu Verdachtsdiagnosen, Komplikationen oder Risiken (z.B. drohende Sepsis oder Nierenversagen) generiert und in bedarfsangepassten Ansichten grafisch dargestellt. Als Datenbasis dienen digitale Dokumente, Labor- und Vitalparameter, sowie Abrechnungsdaten (§21) aus der elektronischen Patientenakte. Diese werden über das Krankenhausinformationssystem (KIS) ausgelesen. Wenn technisch von Seiten des KIS umgesetzt, können hierbei auch Datenaustauschstandards, wie z.B. FHIR, eingesetzt werden.

Über ein medizinisches Regelwerk sowie über maschinelles Lernen trainierte neuronale Netze (künstliche Intelligenz) werden Hinweise zur Patientenbehandlung generiert. Diese umfassen Verdachtsdiagnosen und weitere Differenzialdiagnosen (wie z.B. Hinweise auf akute Elektrolytverschiebungen oder Auffälligkeiten im Blutbild), sowie über Prädiktionsmodelle errechnete Risiken für das Auftreten bestimmter Erkrankungen innerhalb der nächsten Stunden, wie z.B. Nierenversagen. Dies soll Klinker:innen unterstützen, frühzeitig präventiv tätig zu werden.

Für alle Hinweise wird ein entsprechender Grund dargeboten, u.a. in Form einer grafischen Darstellung bei Laborwertveränderungen oder Verweis auf bereits gesicherte Diagnosen. Dadurch soll es für das behandelnde Personal möglich werden Warnungen und Vorschläge schnell nachzuvollziehen.

Eine Anzeige ist sowohl für kleine Patientengruppen (Einzelfall oder z.B. eine Station oder eine Fachabteilung), als auch über ein “Dashboard” für große Fallzahlen (Patienten aus einem oder mehreren Krankenhäusern) möglich. So können auf einen Blick auch große Patientengruppen überwacht werden. Zusätzlich hat der Anwender die Möglichkeit über eigene Regelformulierungen weitere Hinweise eigenständig zu hinterlegen.

MAIA wird eine Web-Applikation, wodurch der Anwender mittels Browser oder mobilen Endgeräten am „Point of Care“ auf die Software zugreifen kann.

Damit Krankenhäuser rechtzeitig ihre jeweiligen Förderbedarfe einreichen können, informiert die Tiplu GmbH bereits vorab über ihr zukünftiges Produkt „MAIA“. Die breite Verfügbarkeit von „MAIA“ auf dem deutschen Gesundheitsmarkt ist für Mitte 2022 (nach erfolgter Medizinproduktzertifizierung) vorgesehen.

Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG)

Das im Juni 2020 beschlossene Investitionskonzept Zukunftsprogramm Krankenhäuser geht mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (kurz KHZG) ab diesem Jahr in die Umsetzung. Bund und Länder fördern mit insgesamt 4,3 Milliarden Euro Investitionen für moderne Notfallkapazitäten, digitale Infrastrukturen und die IT-Sicherheit deutscher Krankenhäuser. Als Tool, das mit dem Ziel einer gesteigerten Versorgungsqualität über automatisierte Hinweise bei Behandlungsentscheidungen unterstützt, wird „MAIA“ die Kriterien des Fördertatbestands 4 (§ 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 KHSFV) erfüllen.

Auch die unabhängigen Berater der Unity AG bescheinigen MAIA nach eingehender Prüfung die Förderfähigkeit nach Fördertatbestand 4.

Für Fragen rund um das Thema Krankenhauszukunftsgesetz wenden Sie sich gerne an unser zertifiziertes Vertriebsteam oder an die Expertinnen und Experten der Unity AG:

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Wir helfen Ihnen gerne beim Ausfüllen des Förderantrags:

Peter Molitor 
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Christoph Rosenau
Senior Sales Manager DACH
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Tel.: +49 (0) 151 688 11 032

Jan Willer
Senior Sales Manager DACH
j.willer@tiplu.de
+49 (0) 40 2286100 – 47